Presse-Infos gerne am Vormittag


28 Feb
28Feb

Der beliebteste Zeitpunkt für den Erhalt von Pressemitteilungen ist vor allem der Anfang der Woche und der Vormittag. Das ergab eine Befragung der Helga Baily GmbH, München. Ziel der Befragung war, herauszufinden, wann Journalisten eine Pressemitteilung am liebsten erhalten würden. Befragt wurden rund 100 Journalisten in Deutschland. Weiteres Ergebnis: Bei der Übermittlung per E-Mail werden bis zu drei weiterführende Links als angemessen angesehen, sofern sie echten zusätzlichen Service bieten und der Linkpfad klar ersichtlich ist.

Short-URLs wie Bitly sind nicht gern gesehen. Wohin diese Links führen sollten, ist auch eine entscheidende Frage. Hier ist Relevanz und Arbeitserleichterung für die Journalisten entscheidend. Mit 78 Prozent wurde am häufigsten eine Verknüpfung zu Bilddatenbanken und Mediakits genannt, gefolgt von detaillierten Informationen auf der Unternehmenswebsite (68 %). Häufig werden PR-Agenturen von ihren Kunden gefragt, welcher Tag am geeignetsten für einen Versand ist. Die einfache Antwort ist Dienstag. Dieser wurde mit 75 Prozent am häufigsten von den Befragten als optimaler Tag genannt. Dann können Journalisten die Neuigkeiten im Wochenverlauf sukzessive abarbeiten.

Zwar geben 47 Prozent an, dass ihnen die genaue Stunde egal ist, doch bevorzugen fast ebenso viele (46 %) den Erhalt von Pressemitteilungen vormittags. Die Erfahrung zeigt, dass lokale Journalisten vor allem am Anfang des Tages nach Story-Möglichkeiten Ausschau halten. Der Grund dafür sind die Produktionsabläufe in Redaktionen: morgens und mittags gibt es in der Regel Meetings, in denen Kreativ-Ideen und Termine (Pressegespräche, Fototermine) diskutiert, priorisiert und geplant werden. Nach diesen Konferenzen geht es in die Umsetzung: Termine werden besucht, Texte und Layouts werden produziert. Donnerstags und freitags werden die Inhalte für die Wochenendformate vorproduziert.

Bei Radio und Fernsehen darf gegen 17 Uhr mit den ersten tageszusammenfassenden Sendungsformaten gerechnet werden. Bei Zeitungen steht dem Redakteur die so genannte Andruckzeit im Druckhaus im Nacken, danach folgen, eng getaktet, die nächtlichen Lkw-Beladungen und die Auslieferungs- und Verteilfahrten. – Auch Online-Medien wollen geplant und regelmäßig mit Content bespielt werden. Auch für diese Mediengattung gibt es mehr oder minder schnelle Veröffentlichungs-Rhythmen für aktuelle oder aktualisierte Inhalte. Je nach Plattform.



 
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